Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Hier finden Sie Infomationen über Aktivitäten des Vereins, sowie einige Abschlussberichte von Projekten, die der Freundeskreis unterstützt hat.

Tätigkeitsbericht 2019

Lesen Sie hier den Tätigkeitsbericht des Freundeskreis der Juristischen Fakultät e. V. des Jahres 2019.
Tätigkeitsbericht 2019.pdf (193,6 KB)  vom 24.08.2020

ELSA Human Rights Moot Court Competition 2020

Auch in diesem Jahr förderte der Freundeskreis der juristischen Fakultät e.V. wieder die Studierenden des ELSA Human Rights Moot Court Teams der Martin-Luther-Universität.

Lesen Sie hier den Erfahrungsbericht der Teilnehmenden.
Abschlussbericht_Goettingen.pdf (43,2 KB)  vom 01.07.2020

Studienreise nach Japan - "Die japanische Gesellschaft und ihr Rechtssystem"

In der Zeit vom 29.09.2019 bis 12.10.2019 reisten 16 Absolventinnen und Absolventen der Einführungskurse in das Japanische Recht der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg mit Prof. Rosenau, Dr. Dorneck sowie den Lehrbeauftragten Dr. Alps und RiLG Stevens nach Japan. Die Einführungskurse dauern über vier Semester und beschäftigen sich mit den drei Säulen des Rechts – Zivilrecht, Strafrecht und Öffentliches Recht.

Lesen Sie hier den vollständigen Reisebericht.
Reisebericht_ExkursionJapan__2019.pdf (193,1 KB)  vom 01.07.2020

Thementag "Die EU als sicherer Hafen?" am 17.10.2015

Am 17. Oktober 2015 fand an der MLU ein migrationsrechtlicher Thementag zur Frage: "Die EU als sicherer Hafen? Ein interdisziplinärer Einblick in die Entwicklungen europäischer Flüchtlingspolitik" statt.

Am Vormittag fanden drei Vorträge statt, in denen zum einen die weltweiten Fluchtbewegungen aufgezeigt wurden und zum anderen wurde die Flüchtlingspolitik der EU in diesen internationalen Kontext eingeordnet, um darauffolgend darzulegen, wo innerstaatlich noch Handlungsbedarf besteht.

In mehreren Workshops konnte danach das Flüchtlingsrecht und die Flüchtlingspolitik interdisziplinär genauer analysiert werden. Zum Abschluss gab es eine Podiumsdiskussion die sich mit der Frage beschäftigt hat, ob es eine menschenwürdige Flüchtlingspolitik geben kann.

Auszüge des Thementages wurden aufgezeichnet und werden aller Voraussicht nach Online zur Verfügung gestellt: https://blogs.urz.uni-halle.de/thementagmigrationsrecht/

Referierende des Thementages waren: Christoph Beyer, Ralf Döbbeling, Pauline Endres de Oliveira, Dr. Carsten Hörich, Prof. Dr. Winfried Kluth, Prof. Dr. Christine Langenfeld, Prof. Dr. Nora Markard, Dr. Judith Miggelbrink, Robert Nestler, Kathleen Neundorf, Maximilian Pichl, Henriette Quade und Janna Wessels.

Bei dem Thementag handelt es sich um eine studentische Initiative, welche ohne die Unterstützung des Freundeskreises nicht möglich gewesen wäre.

Bericht: Die OrganisatorInnen (Matthias Haag, Jakob Junghans, Manon Liebscher, Robert Nestler und Vinzent Vogt)

Moot Court Weltmeisterschaften in Genf 2015

Wir, die Jurastudierenden Iris Barthel, Lisa Marie Dammann, Maike Schäfer und Thomas Dahm, haben vom 2.-7.6.2015 die Moot Court Weltmeisterschaften in Genf bestritten.

Es war die Fortsetzung eines hochspannenden Wettbewerbs, bei dem wir uns bereits im März in Bukarest als Vize-Europameister für die Endrunde in Genf, der Zentrale des Welthandels, qualifizieren konnten.

Wir flogen am 2.6. in die Schweiz, um gegen die 20 besten Teams der Welt anzutreten. Wir befanden uns somit stolz unter den besten Teams aus ursprünglich über 100 Mitstreitern von allen Kontinenten. Dies ging auch aus der Eröffnungsrede hervor, die uns neben bereits Geleistetem weiter anspornte, noch weiter in die Weltspitze vorzudringen.

In unserem ersten „Pleading“ (=Plädoyer) traten wir gegen ein Team aus Indien an. Einen der drei Richter kannten wir bereits aus der Regionalrunde. In der anschließenden inoffiziellen Feedbackrunde sagte er uns, wir hätten uns im Vergleich zu Bukarest noch einmal deutlich gesteigert und er sähe uns ganz weit vorne. Es müsse sich natürlich zeigen, wie sich der Wettbewerb entwickelt, er drücke uns jedoch die Daumen.

Auch im zweiten Pleading gegen Zürich am nächsten Tag lieferten wir eine so gute Leistung ab, dass abermals mehrere Richter auf uns zukamen und uns versicherten, dass wir viel Potential hätten und wir uns bestimmt in einigen Jahren in der Welt des Welthandelsrechts wiedersehen würden. Dieses Feedback von Experten machte sprachlos.

Unsere Leistung wurde auch von offizieller Seite bestätigt, als am Abend veröffentlicht wurde, dass wir uns für das Viertelfinale qualifiziert hatten und damit nicht nur unter den Top 20, sondern sogar unter den Top 8 der Welt waren.

Wir trafen auf Harvard. Es war klar, dass es nicht leicht würde, aber wir gaben unser Bestes. Wiederrum gab es höchst begeistertes, inoffizielles Feedback nach der offiziellen Rückmeldung durch das Panel.

Später, bei der Bekanntgabe der Halbfinalisten in einem beeindruckenden Konferenzsaal der WTO, war dementsprechend doch Enttäuschung da, als wir erfuhren, dass es nicht gereicht hatte. Mit ein wenig Abstand – nur 1,3 Punkten – sind wir aber stolz auf das, was wir erreicht haben.

Vortrag von Herrn Fahlbusch im Rahmen des Forums Migrationsrechts vom 17.12.2013

Die Abschiebungshaft ist Zivilhaft, die der Sicherung der Vollstreckung der Ausreisepflicht eines Ausländers dient. Diese ist im deutschen Aufenthaltsgesetz und im sog. FamFG mit klaren rechtlichen Regelungen, insb. zu Fragen des Rechtsschutzes, geregelt. Jedoch zeigte Herr RA Peter Fahlbusch am 17.12.2013 in seinem Vortrag „Aus der Unterwelt des Rechts – Einblicke in die Abschiebungshaft“ im Rahmen des Forums Migrationsrecht eindrucksvoll auf, dass allein das Vorhandensein rechtlicher Regelungen nicht garantiert, dass Abschiebungshaft tatsächlich rechtmäßig ist.

Herr Fahlbusch wies hierbei auf – aus universitärer Sicht – erstaunliche Fälle hin, in welchen eklatante Fehler passiert sind. Beispielsweise das Abschiebungshäftlinge schlicht in der Haft vergessen wurden oder es an einem Dolmetscher für den Betroffenen bei der Haftanhörung fehlte. Beeindruckend und bedrückend war insbesondere die Statistik, dass seit 2002 nur bei den Fällen die Herr Fahlbusch betreute (868 Mandanten) insgesamt ein Zeitraum von ca. 32 Jahren zu Unrecht angeordneter Abschiebungshaft gerichtlich festgestellt wurde.

Im Anschluss an die Diskussion entwickelte sich noch eine engagierte Diskussion über rechtliche und tatsächliche Probleme der Abschiebungshaft.

In Namen aller Teilnehmer sei dem Freundeskreis für die großzügige Unterstützung dieser Veranstaltung gedankt, die ohne diese nicht hätte stattfinden können.

(Carsten Hörich)

Auschwitz-Seminar WS 2013/14 (Prof. Dr. Armin Höland)

Wir unterstützen jede/n an der MLU studierenden Teilnehmer/in mit einen Zuschuss für die Kosten der Reise und Unterkunft.

Arbeits- und Sozialrechtliche Literatur

Durch eine zweckgebundene Spende ist es uns möglich, regelmäßig die Anschafffung arbeits- und sozialrechtlicher Literatur zu unterstützen.

Exkursion zum BFH nach Karlsruhe (Prof. Dr. Malte Stieper)

Am 27./28.  November 2013 hat Prof. Dr. Stieper eine Exkursion mit Studenten und Doktoranden zum  Bundesgerichtshof nach Karlsruhe durchgeführt. Bei einer Führung  durch den Bundesgerichtshof und dem Besuch einer mündlichen Verhandlung zum urheberrechtlich  zulässigen Gebrauch wissenschaftlicher Werke an Universitäten (§ 52a  UrhG), könnten die Teilnehmer den BGH "live" erleben.

Exkursion zum Bundesfinanzhof nach München (Prof. Dr. Susanne Sieker und Prof. Dr. Cordula Stumpf)

"Im Sommersemester 2013 absolvierten wir ein Seminar zum Thema „Deutsches und Europäisches Steuer- und Gesellschaftsrecht“, welches von Frau Prof. Dr. Sieker und Frau Prof. Dr. Stumpf angeboten wurde. Im Rahmen dieses Seminars wurde von den beteiligten Lehrstühlen ein Besuch des Bundesfinanzhofes in München angeboten.

Am 10.07.2013 trafen sich die Teilnehmer der Exkursion an der Universität in Halle. Nachdem wir uns auf die Autos verteilt hatten, begann unsere Fahrt in Richtung München. Am frühen Abend erreichten wir die Landeshauptstadt Bayerns. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, verbrachten wir den Abend in einem typischen bayrischen Biergarten. Bei dieser Gelegenheit diskutierten wir nochmals über unsere Vorträge die wir im Rahmen des vorangegangen Seminars hielten.

Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg zum Bundesfinanzhof. Dort trafen wir uns mit der Seminargruppe von Prof. Dr. Anzinger aus Ulm. Uns begrüßte die verantwortliche Mitarbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit. Nachdem wir uns die Bibliothek angesehen hatten, begleitete sie uns zum Verhandlungssaal.

Die Verhandlungsgegenstände der beiden Verfahren wurden uns bereits im Vorfeld der Exkursion von den Professorinnen erläutert.

Die erste Verhandlung befasste sich mit der Frage, ob die Regelung des § 160 AO auch auf Teilwertabschreibungen anzuwenden ist. Weiterhin ging es darum, ob der Erwerb eines Anteils an einer ausländischen Kapitalgesellschaft auf Druck eines bedeutenden Geschäftspartners eine Fehlmaßnahme darstellt.

Die folgende Verhandlung beschäftigte sich damit, wie die Aufgabe einer Investitionsabsicht zu behandeln ist. Es war fraglich, ob es sich um ein rückwirkendes Ereignis im Sinne der §§ 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2, 233a Abs. 2a AO hinsichtlich des Investitionsabzugsbetrags handelt, oder ob die Anwendung der genannten Normen durch § 7g Abs. 3 Satz 2 EStG ausgeschlossen wird. In beiden Verfahren trugen zunächst die Parteien die Revision eingelegt hatten ihre Argumentation vor. Danach erwiderte der jeweilige Revisionsbeklagte mit seiner Argumentation. Nach einer kurzen Erörterung des Vorsitzenden Richters wurden die Verhandlungen geschlossen und die Parteien darauf hingewiesen, dass die Urteile innerhalb von zwei Wochen ergehen werden. Zum Abschluss des Besuches bekamen wir noch eine kurze Führung durch den BFH und erfuhren etwas zur Geschichte des  Gebäudes sowie zur Zahl der Verfahren am BFH.

Gemeinsam mit der Seminargruppe aus Ulm ließen wir diesen informationsreichen Vormittag bei einem gemeinsamen Mittagessen ausklingen.

Am frühen Nachmittag traten wir unsere Heimreise an."

Bericht: Teresa Eisenberg

Migrationsrecht - Vortrag von Herrn Dr. Constantin Hruschka zum "Asylpaket" am 18.6.2013

Der Freundeskreis hat den Vortrag i.R.d. Halleschen Forum Migrationsrecht unterstützt.

"Am 12.6.2013 verabschiedete das Europäische Parlament das sog. "Asylpaket", welches die 2. Stufe im Rahmen des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems vollenden soll. Bereits am 18.6.2013 hielt Herr Dr. Constantin Hruschka einen Vortrag im Rahmen des Halleschen Foums Migrationsrecht hierzu. Hierbei stellte der Referent die durch die verabschiedeten Rechtsakte entstehenden Neuerungen vor und unternahm einen ersten Versuch der Wertung dieser Rechtssetzungsakte.  Ohne die Unterstützung des Freundeskreises hätte ein solch hochkarätiger Referent zu einem solch aktuellen Thema nicht gewonnen werden können. Hierfür sei im Namen aller Teilnehmer des Vortrages ausdrücklich gedankt."

(Carsten Hörich)

Besichtigung der Zentralen Aufnahmestelle für Asylbewerber in Halberstadt

Der Freundeskreis hat die Exkursion zur Zentralen Aufnahmestelle für Asylbewerber unterstützt, welches Herr Carsten Hörich und Frau Hannah Tewocht vom Lehrstuhl von Prof. Dr. Kluth i.R.d. Praxisprojekts Migrationsrecht angeboten haben.

"Am 16.1.2013 besuchten insgesamt 11 Studenten und zwei Betreuer aus dem Praxisprojekt Migrationsrecht die Zentrale Annahmestelle für Asylbewerber (ZASt) in Halberstadt. Hier  fand nach einem kurzen Einführungsvortrag durch den Leiter Herrn Harder eine fruchtbare Diskussion zwischen diesem und den Studierenden statt. Insbesondere konnten die Notwendigkeit einer solchen Unterbringung sowie die rechtlichen Grundlagen derselben debattiert werden. Im Anschluss  konnte die Anlage besichtigt und sich so vor Ort ein Eindruck von den  Unterbringungsbedingungen der Asylbewerber verschafft werden.  Der  Freundeskreis Halle unterstütze diesen Besuch durch Bereitstellung eines  großzügigen Benzinkostenzuschusses, ohne den eine Exkursion mit solch  vielen Teilnehmern nicht möglich gewesen wäre. Hierfür sei im Namen aller Teilnehmer herzlich gedankt." Gez. Carsten Hörich

Rechtsvergleichendes Seminar zum Thema Vermögensverwaltung (Prof. Dr. Sethe

Vom 21.05.2007 - 23.05.2007 fand in Leibnitz (Steiermark, Österreich) ein rechtsvergleichendes Seminar unter dem Thema Vermögensverwaltung statt, welches in Kooperation mit Prof. Dr. Paul Oberhammer (Zürich), Prof. Dr. Rolf Sethe (Halle), Prof. Dr. Franz-Stefan Meissel (Universität Wien) und Prof. Dr. Susanne Kalss (Wirtschaftsuniversität Wien) ausgerichtet wurde. Die Delegation aus Halle umfasste neben Prof. Dr. Sethe drei Studierende und drei Doktoranden des Lehrstuhls.

Die Referatsthemen umfassten vier verschiedene Problemfelder aus dem Bereich der Vermögensverwaltung. Diese wurden von den Teilnehmern im Vorfeld des Seminars jeweils anhand der deutschen, schweizerischen und österreichischen Regelungssysteme bearbeitet.

Die Reise begann für die Teilnehmer am frühen Morgen des 21.05.2007 mit dem Auto von Halle nach Leibnitz. Das Seminar begann wie geplant am Nachmittag des 21.05.2007 in einem Tagungsraum des Schlosses Seggau in Leibnitz. Das Schloss diente ebenfalls als Unterkunft für alle Teilnehmer des Seminars. Bis zum frühen Abend wurden drei rechtshistorische Vorträge von österreichischen Referenten der Universität Wien gehalten. Der erste Vortrag befasste sich mit der Entwicklung des Rechts der direkten Stellvertretung bei Savigny, der zweite mit den Vorstufen der Stellvertretung im römischen Recht und zum Ende folgte ein Referat im Rahmen einer Führung durch die Römersteine von Schloss Seggau.

Der folgende Tag bildete den Schwerpunkt des Arbeitsprogramms, stand er doch ganz im Zeichen der Seminarvorträge. Die Referenten bekamen am Morgen zunächst die Aufgabe, in Gruppenarbeit gemeinsam mit den anderen (ausländischen) Bearbeitern ihres Themas, einen rechtsvergleichenden Vortrag zu entwickeln. Vom frühen Nachmittag bis zum frühen Abend wurden dann drei Vorträge dargeboten mit den Themen Verwaltung des Kindesvermögens, Das Bankgeheimnis bei der Vermögensverwaltung sowie Die Zulässigkeit und Folgen von Kick-Back-Zahlungen.

Am Abend dieses zweiten Seminartages waren alle Teilnehmer als Gäste der ausrichtenden Professoren zu einem gemeinsamen Abendessen eingeladen. Das noch ausstehende Referat zum Schutz der Kunden von Vermögensverwaltern in Zwangsvollstreckung und Insolvenz wurde am Vormittag des 23.5.2007 präsentiert.

In der abschließenden Diskussion zogen die veranstaltenden Hochschullehrer und die Studierenden ein rundum positives Resümee des Seminars. Die Gruppenarbeit zur Erstellung der Referate hatte sich bewährt. Nun blieb den deutschen Gästen noch der Nachmittag und Abend des 23.05.2007, um das nur eine halbe Autostunde entfernte Graz kennen zu lernen. Am Morgen des 24.05.2007 ging es dann wieder gen Heimat.

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